Geschichte

Erstmals wurden seit dem Jahr 1790 Kinder in Klaffenbach unterrichtet. Das damalige Lehrergehalt war aber so niedrig, das der Lehrer Schüppel nebenbei Spinnen musste. Die Schüler nahmen um ihn herum Platz und er brachte ihnen etwas Lesen, Schreiben und Rechnen bei.

Zunächst war die Schule in Emil Hähnels Gasthaus untergebracht. Später wurde ein Haus verwendet, aus dem durch Vergrößerung die alte Schule entstand. Die Zahl der Schüler war im Jahr 1860 auf 134 angestiegen, so dass man einen zweiten Lehrer anstellte. In der alten Schule unterrichtete man vier Klassen in zwei Klassenzimmern.

1889 wurde die neue und nun sechsklassige Schule mit drei Lehrern eingeweiht. Die Zahl der Schulkinder stieg bis 1927 immer weiter an. Man führte elf Klassen ein und es wurden 310 Kinder unterrichtet.

Die Zeit des 2. Weltkrieges war auch für die Klaffenbacher Schüler eine sehr harte. Die Lehrer wurden zum Kriegsdienst eingezogen und es wurden Wanderlehrer eingestellt. Schreibmaterialen wurden knapp und oft konnte in den Wintermonaten nicht geheizt werden. Nach Kriegsende wurde am 1. Oktober 1945 der reguläre Schulbetrieb mit 446 Kindern in zwölf Klassen wieder aufgenommen.

1977 wurde die Klaffenbacher Oberschule in „Albert-Hähnel-Oberschule“ umbenannt. 1989 konnte der Anbau an unserer Schule fertig gestellt und übergeben werden – pünktlich zum 100-jährigen Bestehen der Schule.

Seit der Wiedervereinigung ging die Zahl der Schüler in Klaffenbach deutlich zurück. Die Mittelschule wurde geschlossen. Seitdem haben wir nur noch die Grundschule. Im Schuljahr 2012/13 lernen hier 64 Kinder.

Was es noch im Chemnitzer Ortsteil Klaffenbach gibt: